Hallo alle zusammen aus Hoi An. Endlich finde ich mal Zeit was in meinem Blog zu schreiben. Ich bin jezt schon seid gut eineinhalb Wochen hier, aber hab nie wirklich die Ruhe und die Zeit gefunden mal was zu schreiben.
Also, wie sieht es aus?
Ich bin am 17. nach hier "unten" geflogen. Der Flug nach hier war allein schon ein Abenteuer. Wir sind in Ha Noi gestartet und sollten eigentlich in Da Nang landen. Als wir dann im Luftraum ueber Da Nang waren, musste der Pilot erstmal noch eine weite Runde fliegen, weil es zu starken Wind und zu viel Regen gab (Es ist nunmal Regenzeit). Beim zweiten versuch sind wir dann schon weiter runter gegangen und man hat das schlechte Wetter wirklich gut gespuert (Meine Sitznachbarin musste sich beinahe uebergeben). Aber kurz vor der Landung hat der Pilot wieder vollen Schub gegeben und ist ueber die Wolken gestiegen. Wir mussten zurueck nach Ha Noi und da das schlechte Wetter abwarten. Wieder in Ha Noi haben wir eine halbe Stunde gewartet und sind dann wieer gestartet. Beim nun folgenden Versuch hat es dann (*auch wieder mit viel gehumpel) geklappt. Zum Schluss waren wir ganze 7 Stunden unterwegs, bei einem Flug der nur 2 Stunden haette dauern sollen.
Im Flughafen erstmal Gepaeck wieder gesucht und dann in den Minibus nach Hoi An. Nach einer Stunde waren wir am Haus, total fertig und hungrig. Wir haben noch bei einer Frau einige trockene Brote gekauft, weil es sonst nichts mehr gab und sind ins Haus gegangen.
Das Haus ist ein Neubau, aber er war halt nicht komplett. Also hiess das und heisst es noch immer, dass wir Handwerker mal dann mal wann (wenn sie gerade Lust haben) im Haus haben. In der ersten Woch gefiehl mir mein Zimmer nicht sonderlich, was auch daran lag, dass ich gar kein richtiges Zimmer hatte, sonder nur in einer grossen Ecke im Flur geschlafen hab. Mittlerweile habe ich mir allerhand kleinkram gekauft und damit alles ausgehaengt, meine Sachen eingeraeumt und hab sogar eine Tuer bekommen. Trotzdem ist zwischen Dekce und Tuer noch immer ein guter Meter Plazt, wesalb ich noch immer alles mitkriege, was auf dem Flur passiert. Aber egal, das Zimmer konnte nur schoener werden und ist es auch in der Woche geworden.
Zur Stadt selber kann ich nur sagen, dass Hoi An eine wunderbare Kleinstadt mit einer total schoenen, alten Altstadt und einer wunderbaren Umgebung (UNESCO Welt(kultur) Erbe eben) ist. Mein Buero, in dem ich seid letztem Donnerstag arbeite leigt mitten drin, aber am Montag ziehen leider alle in ein neues Gebaude, das etwas ausserhalb liegt, dafuer aber einen schoenen ausblick auf die Haeuserdaecher liefert.
Meine Arbeitskollegen sind einfach nur freundlich und zuvorkommend. Jeden morgen lerne ich mit Maria (die andere Freiwillige) Vietnamesisch und unsere Arbeitskollegen lernen Englisch. Danach erkunden Maria und ich entweder Hoi An oder die Umgebung oder stecken unsere Koepfe in Geschichtsbuecher ueber Hoi An und Vietnam. Ok, heute habe ich fast nur Vietnamesisch gelernt (was nicht heisst, dass ich es gut kann). Mein Vietnamese reicht aus, um mich vorzustellen, wohin ich gehen moechte oder gegangen bin und um mit den Marktfrauen zu verhandeln. An manchen Tagen mache ich das unglaublich gerne, heute zum beispiel: ICh hab es geschafft einen Gegenstand(es war ein Weihnachstgeschenk) von 120.000 auf 65.000 Dong herunterzuhandeln, was natuerlich nur in 5.000 Schritten passiert ist und bestimmt 10 Minuten in Anspruch genommen hat. An anderen Tagen, ist es nur nervig, wenn du nur deinen Fuss in die Altstadt setzt und von allen Seiten es dir entgegenschalt:
Hello my friend.
whats your name?
where are you from?
Are you married?
do you like my shop?
Do you want to buy somethinggood stuff in there, very cheap.
Same Same Vietnamese.
Man kommt sich vor, als waere man in den AUgen der Vietnamese nur eine wandelnde Brieftasche. Dabei habe ich im Moment echt nicht viel Geld. Ich hab heute vielleicht mal 12.000 Dong an Essen ausgegeben (was gerade mal 50 Cent sind) und sonst nur ein Geschenk gekauft. ABer naja, bei mir steht ja auch nicht auf der Stirn, dass ich kein westlicher Touri bin, sondern auch nur hier arbeite.
Ansonsten kann ich noch berichten, dass ich begonnen habe ein Vietnamesischen Instrument zu lernen. Ein Monochord Instrument, dass sich Dao Bao nennt. Hier eine kleine Info: http://www.istov.de/htmls/vietnam/vietnam_instrumentedanbao.html
Oehm, was noch sehr schoen an diesem Tag ist, dass es endlich mal nicht regnet. Die letzten drei Tage hat es nur durchgeregnet. Und das bedeutet nicht diese paar Tropfen, die in Deutschland fallen. Nein, das sind wirkliche Wasserfaelle. Und mir bleibt nicht anderes uebrig als mir die Regenhose und meinen Regencoat ueberzuziehen und zur arbeit zu fahren. In der Regenzeit ist einfach alles nass und feucht und Tage wie dieser sind selten. Unser Haus ist an allen Ecken am schimmeln(trotz Neubau). Meine Wand schimmelt, die Decken schimmeln, meine Klamotten schimmeln, mein Gitarrenkoffer schimmelt!!!! sogar mein Reisepass schimmelt. Aber heute hab ich erstmal durchgelueftet und am Wochenende wird gross Reine gemacht. ICh wollte eigentlich nach Da Nang, aber das verschiebe ich, mir ist dsa einfach zu stressig. Ich bin ja noch ein Weilchen hier.
Sodenn, ich hoffe, ich hab nichts vergessen. Ansonsten fahr ich jetzt heim (Achso, ich sitz hier im Internetcafe, weil Internet und Telefon sollte letzte Woche gemacht werden, aber wurd es noch nicht. Man hat uns jetzt gesagt, vielleicht naechste Woche. Ich bin mal gespannt und looke forward).
Bei Fragen, einfach meine emailadresse beanspruchen.
Der Manuel
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Donnerstag, 30. Oktober 2008
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Ha Long Bucht!
Dieses Wochenende ist es uns endlich gelungen in die Ha Long Bucht zu fahren. Ich kann nur sagen, dass ich es (mit Ausnahme des nervigen Reiseführers) großartig fand. Die Busfahrt war auch noch relativ anstrengend, weil ich die ganze Zeit neben einem party-verrückten Australier sahs, der sich unentwegt mit mir unterhalten musste.
Als wir dann endlich aufs Schiff kamen und Richtung Ha Long Bucht fuhren, war alles vergessen. Trotz der etwas trüben Wetters war der Anblick fantastisch. Man hat das Gefühl, als wäre man gleichzeitig am Meer und in den Bergen; Als hätte man sich enschieden die Alpen zu fluten.
Man steht auf dem Sonnendeck einer alten Holzdschunke, die langsam über das ruhige Wasser fährt. Die Meeresluft in der Nase, ein leichter Wind wht dir entgegen und um dich hermu ragen diese mit Urwald bewachsenen Inseln bis zu 300 Meter steil aus dem Wasser.
Ich habe so unglaublich viele Bilder gemacht, weil einfach nach jeder Minute das Panorama anders aussah und einfach überall Postkartenmotive zu finden waren.
Wir sind am Abend noch Kanu gefahren und sind dabei in eine Bucht gekommen, in dien man nur gelangt, wenn man durch einen Tunnel fährt.Wie in einem Piratenfilm, wo man das Geheimversteck der seeräuber entdeckt.
Den späteren Abend abe ich auf dem Sonnendeck verbracht und konnte den Blich nicht mehr von diesem einen Bild lassen:
Im Vordergrund das Meer, in welchem sich die Licher der anderen Ausflugsboote spiegelten, die in einiger Entfernung von uns lagen. Und hinter den Booten erhoben sich die dunklen Schatten der Inseln, während über allem der Mond stand und dem Ganzen ein schwaches Licht verlieh.
Nach einer guten, erholsamen Nacht bin ich dann sofort in meine Badesachen und bin von Bord ins wamre Wasser der Bucht gesprungen.
Schwimmen in der Ha Long Bucht; wie oft werde ich das in meinem Leben wohl noch machen?!
Am Nachmittag gings zurück nach Hà Nôi.
Ich fand die Ha Long Bucht sollte nicht nur den 13. Platz under den Naturwundern belegen, die ist einfach viel zu schön dafür.
Schlimm fande ich nur zu sehen, dass sich die Vietnamesen dort eher auf diesen typischen "amerikanischen Massentourismuns" einstellen, mit völlig uninformativen Führungen, billigen Kitschsouvenirs und riesigen, schlechten Massentouristenrestaurants. Es gibt sehr wenig Platz auf eigene Faust die Ha Long Bucht zu entdecken.
Freitag, 10. Oktober 2008
Happy Birthday Capital Hà Nôi
Hallo zusammen,
hier bei mir geht alles einen gewohnten Gang, darum hab ich eigentlich auch nicht viel zu schreiben. Da sich jedoch gerade die Möglickeit bietet etwas länger im Internet zu sein, werde ich ein paar Minuten daran geben einen neuen Post zu verfassen.
Hanoi (oder auch Hà Nôi (wobei noch immer nicht ganz richtig geschrieben)) ist nunmehr seid 52Jahren die Hauptstadt von Vietnam und löste damit die alte Kaiserstadt Húê ab. Man würde sich denken, dass das nichts besonderes ist. 52 Jahre ist ne schöne krumme Zahl und in Deutschland, besser gesagt in Berlin, würde sowas keinen jucken. Aber die Vietnamesen sehen das anscheinend etwas anders. Seid ungefähr drei Tagen ist die ganze Gegend um den Hò Hoan Kiem ein Schauspiel aus Lichtern, Ballons und Bühnenshows. Auf den großen Haputstrassen hängen überall Fahnen und die Hanoier Expo findet dieser Tage statt. Alles sehr bunt und vor allem noch lauter. Diese nacht wurde in der Nähe von unserem Wohnheim etwas länger und ziemlich laut eine Bühnenshow gegeben. Das ging dann so (entgegen der Sperrstunde) bis 1Uhr nachts.
Ich werde heute noch einmal durch die Stadt laufen und das alles fotografisch festhalten.
Die Bilder werde ich irgendwann einmal nachreichen.
Xin chào các ban
Donnerstag, 2. Oktober 2008
Powerunterricht
Chaò ban cua tôi,
tôi hoc tiêng viet và day là khó. Was ich euch mit diesem kurzen Satz sagen wollte, ist, dass mein Vietnamesisch Unterricht angefangen hat und dass es ganz schön hart ist. Jeden Tag haben wir 6 Stunden Unterricht und bekommen mindestens 30 neue Vokabeln auf, die dann noch neben den grammatik- und ausspracheübungen am Nachmittag und Abend gelernt werden müssen. Ich sitze gerade hier, es ist Pause und in 5 Minuten muss ich wieder runter. Ich habe zwar schon einiges gelernt, aber keiner von uns schafft es mit dem Stoff Schritt zu halten.
Ich hab noch ein Jahr Zeit, alles was wir hier bekommen haben und noch einiges mehr zu lernen.
Liebe Grüße
Manuel
tôi hoc tiêng viet và day là khó. Was ich euch mit diesem kurzen Satz sagen wollte, ist, dass mein Vietnamesisch Unterricht angefangen hat und dass es ganz schön hart ist. Jeden Tag haben wir 6 Stunden Unterricht und bekommen mindestens 30 neue Vokabeln auf, die dann noch neben den grammatik- und ausspracheübungen am Nachmittag und Abend gelernt werden müssen. Ich sitze gerade hier, es ist Pause und in 5 Minuten muss ich wieder runter. Ich habe zwar schon einiges gelernt, aber keiner von uns schafft es mit dem Stoff Schritt zu halten.
Ich hab noch ein Jahr Zeit, alles was wir hier bekommen haben und noch einiges mehr zu lernen.
Liebe Grüße
Manuel
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