Dieses Wochenende ist es uns endlich gelungen in die Ha Long Bucht zu fahren. Ich kann nur sagen, dass ich es (mit Ausnahme des nervigen Reiseführers) großartig fand. Die Busfahrt war auch noch relativ anstrengend, weil ich die ganze Zeit neben einem party-verrückten Australier sahs, der sich unentwegt mit mir unterhalten musste.
Als wir dann endlich aufs Schiff kamen und Richtung Ha Long Bucht fuhren, war alles vergessen. Trotz der etwas trüben Wetters war der Anblick fantastisch. Man hat das Gefühl, als wäre man gleichzeitig am Meer und in den Bergen; Als hätte man sich enschieden die Alpen zu fluten.
Man steht auf dem Sonnendeck einer alten Holzdschunke, die langsam über das ruhige Wasser fährt. Die Meeresluft in der Nase, ein leichter Wind wht dir entgegen und um dich hermu ragen diese mit Urwald bewachsenen Inseln bis zu 300 Meter steil aus dem Wasser.
Ich habe so unglaublich viele Bilder gemacht, weil einfach nach jeder Minute das Panorama anders aussah und einfach überall Postkartenmotive zu finden waren.
Wir sind am Abend noch Kanu gefahren und sind dabei in eine Bucht gekommen, in dien man nur gelangt, wenn man durch einen Tunnel fährt.Wie in einem Piratenfilm, wo man das Geheimversteck der seeräuber entdeckt.
Den späteren Abend abe ich auf dem Sonnendeck verbracht und konnte den Blich nicht mehr von diesem einen Bild lassen:
Im Vordergrund das Meer, in welchem sich die Licher der anderen Ausflugsboote spiegelten, die in einiger Entfernung von uns lagen. Und hinter den Booten erhoben sich die dunklen Schatten der Inseln, während über allem der Mond stand und dem Ganzen ein schwaches Licht verlieh.
Nach einer guten, erholsamen Nacht bin ich dann sofort in meine Badesachen und bin von Bord ins wamre Wasser der Bucht gesprungen.
Schwimmen in der Ha Long Bucht; wie oft werde ich das in meinem Leben wohl noch machen?!
Am Nachmittag gings zurück nach Hà Nôi.
Ich fand die Ha Long Bucht sollte nicht nur den 13. Platz under den Naturwundern belegen, die ist einfach viel zu schön dafür.
Schlimm fande ich nur zu sehen, dass sich die Vietnamesen dort eher auf diesen typischen "amerikanischen Massentourismuns" einstellen, mit völlig uninformativen Führungen, billigen Kitschsouvenirs und riesigen, schlechten Massentouristenrestaurants. Es gibt sehr wenig Platz auf eigene Faust die Ha Long Bucht zu entdecken.
1 Kommentar:
Na du!
Man man, das klingt verdammt toll...da werd ich richtig neidisch...
Wahrscheinlich sind selbst dem redseligen Australier da die Worte im Halse stecken geblieben, wa? ;)
Mach´s gut mein Lieber, in Aachen ist alles in Butter und an der Uni krieg ich Kaffee und Kuchen.
Bis dann, Maren
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